Warten auf die Queen

8 06 2012

Hier kommt also der versprochene Bericht zum Diamond Jubilee der Queen. Gut, eigentlich gibt es da gar nicht so besonders viel zu erzählen, aber es war schon eine once-in-a-lifetime Erfahrung.

Sonntag:

Pageant auf der Themse / Wasserumzug mit 1000 Booten von ganz klein bis ziemlich groß

Wir Mädels dachten uns, wir sind besonders schlau und fahren schon relativ früh in Guildford mit dem Zug los, um noch einen möglichst guten Platz zu sichern. Wir sollten so um 10.30 Uhr in London ankommen. Der Umzug selber sollte an dem Ort, an dem wir uns am Ufer aufhalten wollten, erst um 15:30 Uhr vorbeikommen. Uns war klar, dass wir damit nicht zu den hardcore-Campern gehören, die vereinzelt sogar schon die Nacht (!!!) an den besten Plätzen verbracht haben, aber das Ufer der Themse ist ziemlich lang und so waren wir ziemlich optimistisch, was die Platzauswahl anbelangt. Leider haben sich auch ein ganz paar andere Menschen diese Warmduscherzeit ausgeguckt, es war doch ein wenig voller, als wir uns es gedacht haben.

Nach einer halben Stunde am Ufer Entlanglaufen haben wir uns schließlich für ein kuscheliges Plätzchen entschieden. Von da an galt es über die nächsten vier Stunden das DIN-A4-große Feld, auf dem ich stand, zu verteidigen. Und nebenbei das Gewicht von einem Fuß auf den anderen verlagern, denn meine Beine sind das ganze Stillstehen nicht gewohnt. Wir hatten Plätze in der dritten Reihe, in der man schon nicht besonders gut sah, aber es bauten sich über die Stunden noch 3-4 Reihen hinter uns auf. Über geschicktes Manövrieren konnten wir kurz vor Start sogar noch in die zweite Reihe vorrücken. Dumm nur, dass die Frau vor mir geschätzte 1,80m groß war und einen Lockenkopf hatte… Es hatte aber deutlich schlimmer sein können.

Dann sahen wir -endlich- die ersten Boote kommen. Was folgte war ein –da ist die Queen! – sicher? – öhh, nö? – das kann sie nicht gewesen sein… Denn keiner um uns herum, auch wir nicht, hatte irgendeine Ahnung, wann die königliche Familie auf welchem Boot vorbeikommen würde. Ganz am Ende kam aber ein Schiff, bei dem klar war, dass es DAS Boot war, leicht zu erkennen an ca. 8 begleitenden Polizeibooten, dem roten Samt und dem überdachten Platz an Deck. Wir sahen einen weißen Fleck (eher kleines Menschlein), einen gelben Fleck (größer) und einen roten, schlanken Fleck. Und natürlich noch viele Schwarze. Weiß war die Queen, gelb Camilla und rot natürlich die liebe Kate, schwarz die Herren. Und um uns herum sang auch plötzlich alles– bei der Liedzeile „God save the Queen“ kam ich noch mit, aber sonst musste ich mit Schande eingestehen, dass ich das Lied (übrigens die Nationalhymne, wie ich später erfuhr) überhaupt nicht kannte. Im Prinzip war die ganze Parade wie das Ulmer Nabada, nur halt größer und prunkvoller, aber nicht besser, finde ich. Es waren einfach 1000 überwiegend gewöhnliche Boote auf dem Wasser, die gemeinsam dahinruderten oder –schipperten. Kaum Musik – wenig Spektakel, von dem königlichen Boot mal abgesehen.

Mit dem pünktlich einsetzenden Regen und gefühlten Hunderttausenden von anderen Menschen ging es zurück zum Bahnhof. Insgesamt nicht so spektakulär wie gedacht. Im Zug kam uns noch die glorreiche Idee, am Dienstag uns das ganze nochmal anzutun, wenn die Queen mit der Kutsche einmal quer durch die Stadt zum Buckingham Palace fährt. Mir ist schleierhaft, warum ich mir die ganze Warterei nochmal antun wollte, aber irgendwie war die Hoffnung da, dann mehr sehen zu können.

Dienstag

kleiner Straßenumzug der Queen und königlicher Familie vom House of Parliament zum Buckingham Palace

Am Dienstag sind wir sogar eine Stunde früher gestartet als am Sonntag. Denn wenigstens diesmal wollten wir ein wenig mehr sehen…  Am House of Parliament, wo die Fahrt der Queen beginnen sollte, war auch noch gar nicht so viel los. Ziemlich vielversprechend. Je näher wir aber dem Buckingham Palace kamen, umso klarer wurde es, dass wir auch diesmal zu spät waren. Es war sogar noch voller als am Sonntag. Wir entschieden uns also dafür, nicht stundenlag einen Platz in der fünften Reihe zu verteidigen, sondern das ganze auf einer Public-Viewing-Leinwand im St.James Park nur ca. 40m von der Straße entfernt anzuschauen. So hatten wir noch das richtige Feeling, aber auch einen super, unverstellten Blick. Wiese und Picknickdecke sei Dank hatten wir diesmal sehr angenehme Warte-Stunden. Wir konnten sogar noch dem königlichen Gottesdienst in der St.Pauls-Cathedral folgen.

Bei dem eigentlichen Umzug am Nachmittag hatten wir dann den original-Sound von der Straße und das dazu passende Bild auf der Leinwand. Neben den Kutschen unterhielt uns noch die königliche Garde mit Militär-Musik. Das abschließende Winken verfolgten wir auf der Leinwand, die Fliegerstaffel wieder am echten Himmel. Man konnte sich gar nicht entscheiden, wo hinzuschauen – Leinwand oder das echte Spektakel…

Fazit

Ein bisschen frage ich mich schon, warum wir das eigentlich gemacht haben – ich habe mich nie viel für den royalen Klatsch und Tratsch interessiert und werde es auch nie, aber irgendwie war es doch ganz schön, den Briten beim Bejubeln ihrer Königin zuzuschauen und auch ein klein bisschen mitzumachen. Spätestens am Sonntag werden bei uns dann britische gegen deutsche Flaggen ausgetauscht –Fußball-EM, wir kommen!!! – auch in England 🙂





Heikle Mission mit höchster Priorität

4 06 2012

Heute waren alle meine Krankenwagenfahrerfähigkeiten gefordert:

(1)    Langsam fahren

(2)    Vorausschauend fahren

(3)    Bodenwellen meiden

(4)    Hindernisse umkurven

(5)    Auf die Fahrzeughöhe achten

(6)    Kurven nicht zu schnell nehmen

(7)    Querverkehr im Auge behalten und ggf. reagieren

(8)    Ständig die kostbare Fracht im hinteren Teil des Fahrzeuges im Blick behalten

Die Situation:

Fahrzeug: Ford Focus

Job: Aupair

Fahrstrecke: Haus => Grillplatz am anderen Ende des Hügels (50m den Berg runter laufen / 300m Fahrstrecke)

Fahrbahnbeschaffenheit: Feld- / Waldweg (sehr uneben)

Querverkehr: mindestens 5 Kaninchen

Höhenproblem: Waldweg => viele herunterhängende Äste (tw. Kann man nicht drunter herlaufen)

Anlass: Diamond Jubilee der Queen => Grillparty

Fracht: neun verschiedene Teller & Schüsseln voll mit Salaten und Grillgut, nur teilweise mit Frischhaltefolie abgedeckt

Die Mission wurde erfolgreich abgeschlossen, das Grillen war herrlich!!!

P.S. Das ganze war NICHT meine Idee 🙂





Vorstellungsgespräch

1 06 2012

Ist zwar ein bisschen Offtopic, aber vielleicht interessiert es ja doch den ein-oder anderen.

Mein Kurztrip in Deutschland hatte ich ja einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu verdanken. Mein längerfristiger Berufswunsch hat sich ja auf Medizin eingependelt, nur leider reicht mein Abi-Schnitt „ganz knapp“ nicht aus, um direkt starten zu können. Die einzig sinnvolle Variante ist also, vorher eine Ausbildung zu machen. Nach längerem hin und her habe ich mich für Krankenpflege entschieden. Das ist sicherlich nicht mein Traumjob, bietet aber einige unschlagbare Vorteile. Zum einen kann ich in der Ausbildung gut Geld sparen, was das Studium hinterher sicherlich angenehmer gestalten wird. Zum anderen kenne ich dann Krankenhausabläufe noch viel besser und bin in späteren Praktika bzw. Famulaturen nicht mehr ganz so grün hinter den Ohren. Und ich weiß dann hoffentlich, wofür genau ich mich durch 6 Jahre Medizinstudium quäle.

Gut, ich habe mich also bei verschiedenen Kliniken im Umkreis von Ulm beworben. Ich könnte natürlich auch sonstwo hingehen, aber wenn ich keine eigene Wohnung bezahlen muss, kann ich mehr Geld sparen… Bei allen drei Bewerbungen wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zwei liegen glücklicherweise im Sommer, wenn ich schon zurück bin, nur eins hat mich mitten im Aupair erwischt. So ganz unrecht kam mir das auch nicht, denn so konnte ich schon ganz viel Gepäck nach Hause schaffen.

Das Vorstellungsgespräch hatte ich in einer bei Ulmern nicht sehr beliebten Stadt in Bayern, welcher genau, ist ja im Prinzip egal. Das Gespräch lief super, ich erzählte und erzählte… Dann meinte der Schulleiter zu mir: „Sie haben sich ja für Oktober beworben.“ Joa, schon, stand ja so ganz dick in der Betreffzeile in meinem Anschreiben. Dann offenbarte er mir, dass sie für diesen Herbst gar keine Ausbildungsplätze mehr hätten, die seien schon seit Wochen voll. Aber für April könnte man mir einen anbieten. Innerlich fing ich an zu kochen. Ich hatte extra 170€ für Flüge ausgeben, für einen Ausbildungsplatz im APRIL??? Ich wäre doch sicherlich auch ohne das Vorstellungsgespräch rübergeflogen, wollte er dann noch von mir wissen. Ich konnte ja nicht pampig werden und erwiderte darauf nur: wahrscheinlich nicht. Wie es denn bei anderen Schulen sei, wollte der Schulleiter auch noch wissen, die hätten doch wahrscheinlich auch keine Plätze mehr. Oo, wenn das stimmt, wären das schlechte Nachrichten für mich…

Im Prinzip war mein Kurztrip für die Katz. Ich finde es nicht fair, einfach zum Vorstellungsgespräch einzuladen, aber nicht zu erwähnen, dass es für die beworbene Stelle gar keine Kapazitäten mehr gibt. Wobei es ja auch klar war, dass ich zurzeit nicht in Deutschland bin. Wenn ich das gewusst hätte, hätte man das Gespräch auch locker in den Sommer legen können, wenn es nicht so ein großer Aufwand – finanziell und zeitlich – gewesen wäre.

In den anderen beiden Schulen, bei denen ich mich beworben habe, habe ich vorsichtshalber angerufen und gefragt, ob es überhaupt noch freie Plätze für Oktober gibt. Und es gibt sie. Und da möchte ich eh lieber hin.

Heute kam dann noch Post daheim an; man würde sich darüber freuen, mir für April 2013 einen Ausbildungsplatz anbieten zu können…

Und noch eine kleine btt-Notiz: Dieses Wochenende feiert die Queen ihr diamantenes Kronjubiläum. Und ich bin mitten drin 🙂 ich werde berichten.





Über den Wolken…

30 05 2012

… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…

oder so ähnlich zumindest. Ganz genau weiß ich es nämlich nicht, denn mein Flieger hat 1 h 50 min Verspätung, mindestens. Wegen technischen Problemen beim Hinflug, sagen sie. Naja, mal schauen. Also jetzt sitze ich gerade in München am Flughafen und langweile mich, so wie etwa 150 andere Passagiere. Essensgutscheine haben wir bekommen, mit einem Wertvon 4,50€, was bei Flughafenpreisen gerade mal für ein Panini gereicht hat…

Gut, zumindest gibt es ein bisschen Gratis-Internet.

Die letzten 5 Tage war ich in zu Hause, für ein Vorstellungsgespräch. Im Prinzip sehr gut gelaufen, aber  eine komplizierte Geschichte. Erzähle ich auf Nachfrage 🙂

Jetzt geht es hier in England in die finale Phase. Noch genau vier Wochen bin ich hier, und die sind gut gefüllt mit diversen Sprachkurs-Prüfungen und last-minute-Städtetouren mit meinen Mädels. Unter anderem hat die Queen am nächsten Wochenende ihr diamantenes Kronjubiläum, das dürfen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Diese vier Wochen werde ich noch fleißig bloggen; euch mit meinen Prüfungen auf dem Laufenden halten. Ob ich danach weiterblogge, weiß ich noch nicht. Vermutlich aber nicht, das habe ich aber noch nicht so ganz entschieden. Die Anzahl der Klicks hat in meinemm Urlaub die Zahl 2000 schon locker überschritten, worauf ich auch ein kleines bisschen stolz bin^^

So, dann hoffe ich mal, dass sich die Verspätung noch ein wenig erhöht, denn ab 2h müssen sie mir mein Zugticket oder sogar ein Taxi vom Flughafen nach Hause zahlen, was ich wirklich gut finden würde 🙂 Spart mit 10€ und ein ätzenden Fußmarsch den Berg rauf. Also Dauem drücken!!! 😛 Und lieber ein verspäteter Flieger als ein Abgestürzter, ich mag es der Thea ja nicht nachmachen (okay, sie hat sich ja kurz vorher noch umentschieden und ZUM GLÜCK noch einen anderen Flug gebucht, denn in ihrer Sitzreihe des originalen Flugs hatte ja keiner überlebt…) Wer die Geschichte nicht kennt, kann ja mal Thea fragen; manchmal hat man einfach Glück im Leben…) Fliegen mag ich trotzdem noch gerne.

Dann schalte ich meinen PC mal wieder aus, meine Gratis-WLAN-Minuten sind eh fast abgelaufen. Und laut letzter Ansage müsste es in fünf Minuten losgehen.

Update 19.15 Uhr: noch hat sich gar nichts getan. Laut Anzeige müssten wir jetzt in der Luft sein, neue Infos gibts noch nicht.

19:35 uhr: gleich soll es losgehen… Ist klaaaaar, wers glaubt…





Kriegsspiele (2)

18 05 2012

Joseph hat übrigens ganz dringend auf ein neues Paket gewartet… was war drin? Ein Maschinengewehrnachbau, aber von solcher Authentizität, wie ich es bei Spielzeugwaffen noch nie gesehen habe… Das Ding ist massiv aus Metall, dementsprechend schwer, und ist mit Batterien bestückt, sodass es beim “Schießen” auch einen kleinen Rückschlag gibt und es auch tonmäßig stimmt. Einzig die orangene Lackierung unterscheidet es meiner Meinung nach von einem echten Ausehen, die kratzt Joseph aber gerade fleißig mit einem Schraubenzieher ab.





Übung macht den Meister

18 05 2012

Nächstes Wochenende bin ich auf einem Kurztrip in Deutschland, da ich ein Vorstellungsgespräch habe. Unglücklicherweise habe ich eine Woche nachdem ich alles gebucht und bestätigt hatte erfahren, dass ausgerechnet an diesem Wochenende der mündliche Teil meines wichtigen Cambridge-Exams stattfinden sollte.

Nun, dachte ich mir, ich bin sicherlich nicht die erste die an einem mündlichen Exam nicht kann, es wird sicherlich möglich sein, zu einem anderen College zu gehen, und diesen Teil dort zu absolvieren.

1. Akt

Meine erste Anlaufstelle war meine Kurslehrerin. Sie wusste leider nicht, wie das normalerweise gehandhabt wird, am besten sollte ich doch mal im Exams Office vorbeischauen. (Das EO ist quasi das Büro für alle Prüfungen am College.)

Direkt im Anschluss an die Stunde bin ich also dort hin gestiefelt.

Ja, nee. Da können wir überhaupt nichts dran ändern. Das College veranstaltet zwei Cambridge-Examen pro Jahr, und wenn man nicht kann, sei das nicht ihr Problem. Ich sollte mich doch mal mit Cambridge direkt in Verbindung setzten.

2. Akt

Ich habe eine E-Mail an Cambridge geschrieben, da ich keine Telefonnummer finden konnte. Eine Kopie davon ging ans International Office (Anlaufstelle für alle ausländischen Studenten), mit der Bitte, falls sie noch Ideen hätten, wie ich das Problem lösen könne, sich doch bei mir zu melden.

3. Akt

Auch eine Woche nach der E-Mail gab es keine Antwort. Das Exam ist nur noch gut 1,5 Wochen weit weg. Eine offizielle Bekanntgabe des Exam-Termins gab es übrigens auch noch nicht; hätte ich nicht nachgefragt, wüsste ich noch gar nichts vom Exam.

Aufgrund der fehlenden Antwort bin ich dann mal ins International Office gegangen, um dieses Mal persönlich zu fragen, ob es noch andere Möglichkeiten gibt. Man suchte mir aus ihrem System die Telefonnummer von Cambridge raus.

4. Akt

Heute habe ich nun versucht, Cambridge telefonisch zu erreichen. Nur hasse ich leider Telefonate auf Engisch; zum einen verstehe ich meinen Gegenüber wegen schlecher Verbindungsqualität oft nicht, zum anderen verwurschtel ich mich immer mit der Sprache. Aber da muss ich eben durch, wenn ich das Exam noch in GB machen möchte.

1. Anruf Cambridge: Nee… hier sind sie falsch. Rufen sie mal die Nummer 1234 an.

2. Anruf Cambridge: Da können wir nichts machen, dafür ist Ihr College zuständig. Ihr Center muss ihnen eine Ausweichmöglichkeit heraussuchen.

3. Anruf International Office: Wir können da nichts tun. Wir sind nur für dieses College zuständig und halten keine Kontakte zu anderen Colleges. Rufen Sie doch mal im Exam Office an.

4. Anruf Exam Office: Wir können da nichts tun. Wir wissen nichts von anderen Colleges oder Examterminen. Rufen Sie doch mal In Wimbledon an, dort ist das nächste Center, wo es vielleicht möglich wäre. Dann wird das Exam aber doppelt kosten.

5. Anruf Wimbledon: Ja klar, ist kein Problem. (WAHNSINN) Wir haben zwei Termine zur Auswahl, einmal den 6. Juni und dann noch den 8. Juni. Welcher Termin passt Ihnen denn am Besten? Sagen Sie ihrem College bescheid, dass sie einen Termin gefunden haben, die sollen uns eine E-Mail schreiben, damit das Ganze bestätigt wird. Kosten? Keine, das regeln die Colleges untereinander. (Sehr cool)

6. Anruf International Office: Gut, wir kontaktieren aber keine anderen Colleges. (Okay, das hätte ich mir auch denken können…)

7. Anruf Exam Office: Ähh, ja? Jetzt haben Sie einen Termin und wir sollen was? Jaaah… ich rufe dann da mal an und schaue, was bei raus kommt…

8. Anruf Exam Office (eine Stunde später): Nein, wir haben leider noch nichts gemacht. Gut, wir schreiben uns mal Ihre Nummer auf und rufen Sie dann an. (Wer’s glaubt wird selig…)

Der 5. Akt folgt…

Und das alles ist kein Einzelfall. Dieses College ist so verbürokratisiert, dass nichts mehr richtig funktioniert. Jeder schiebt den schwarzen Peter auf jemand anderen. Das ist auch so bei Plätzevergabe, Bezahlversuchen und Entschuldigungen (ich konnte eine Stunde nicht, habe das VORHER begründet weitergegeben und bekomme mein Geld trotzdem nicht zurück, da ich mich and der falschen Stelle entschuldigt habe…) . Bisher musste ich sechs mal verschiedene Gebühren bezahlen (Kurse, Prüfungen…) und bisher hat es ein einziges Mal reibungslos geklappt. Sonst ist es immer ein hin- und hergerenne.

P.S. JETZT habe ich Telefonate drauf und kann ganz einfach runtererzählen, wo mein Problem liegt und was ich schon alles gemacht habe…

edit: mir hats irgendwie das Format zerrissen, deswegen habe ich den Artikel nochmal neu veröffenlicht…





Findet den Fehler

14 05 2012

Heute Morgen beim Kiddies wecken habe ich genau das gesagt:

Guten Morgen!!! – Zeit zum Aaaaufstehen, heute ist wieder Schuuuuule!!!

Was ist falsch?